Dr. Ulrike Fessel-Denk

Vertrauensperson mitnehmen

Vertrauensperson

Wenn Sie ernsthaft erkrankt sind oder einen Krankenhausaufenthalt vor sich haben, nehmen Sie eine Person Ihres Vertrauens zum Arztgespräch mit.

Nehmen Sie bei ernsthaften Erkrankungen / Krankenhausaufenthalten eine Person Ihres Vertrauens mit

Wenn man krank ist, nicht weiß, wie es weiter geht, viele Fragen noch offen sind, ist es schwer, dem Gespräch mit einem Arzt konzentriert zu folgen. Stattdessen macht man sich Sorgen um seine Gesundheit, hat Angst vor dem, was einen wohl erwarten mag. Dazu kommt die Sorge, vielleicht vom Arzt nicht bestmöglichst behandelt zu werden, wenn man nicht nett zu ihm ist.

All diese Aspekte werden in der Regel jedoch nicht ausgesprochen sondern laufen unterschwellig ab. Diese Ängste beeinträchtigen jeden. Hinzu kommt die Tatsache, dass man als Patient behandelt wird und damit teilweise seine Selbstsicherheit verliert. Das hat bei vielen Menschen zur Folge, dass sie während des Gesprächs mit dem Arzt das Gefühl haben, dem Arzt unterlegen zu sein.

Hinzu kommt die Tatsache, dass der durchschnittliche Bürger einen anderen Wissenstand als der Arzt hat und daher nicht immer alles genau versteht. Deshalb kann es bei Arztgesprächen dazu kommen, dass der Patient im Anschluss an das Gespräch nicht sicher ist, alles verstanden zu haben. Oder vergessen hat, alles für ihn Wichtige zu fragen.

Es ist verständlich und ganz normal, als Patient im Arztgespräch nicht alles zu fragen, was für einen wichtig ist. Deshalb: Nehmen Sie einen Begleiter / eine Begleiterin als Person Ihres Vertrauens zum Arztgespräch mit. Bitten Sie beim Arzt um Verständnis und erklären Sie, warum sie begleitet werden wollen. „…sonst vergesse ich das Wichtige zu fragen…“, „…ich kann mir vor lauter Aufregung nicht alles merken, was Sie sagen…“.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok